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Reisebericht Myanmar 10. – Ava und U-Bein

Mit der Pferdekutsche durch Ava und der Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke

Eines der Highlights des Tages war die Besichtigung des Örtchens Ava (Inwa). Nur eine knatternde Personenfähre – eher ein kleines Boot – bringt die Besucher und Einheimischen in wenigen Minuten über den Fluss. Am anderen Ufer steigt man dann auf eine Pferdekutsche um. Menschen mit einem Bandscheibenschaden sollten davon tunlichst Abstand nehmen!!!

 
Man wird kräftig gerüttelt und geschüttelt, während das Pferdchen brav den holprigen Feldweg entlang läuft. Von der alten Stadt Inwa mit ihrem Palast ist leider kaum mehr was übrig. Ein verheerendes Erdbeben hat alles in Schutt und Asche gelegt und nur wenige Gebäude oder Gebäudeteile sind erhalten. Der Swimmingpool der königlichen Familie und ein alter Uhrturm, der wie der schiefe Turm von Pisa hinter den Palastmauern hervorlugt. 

Fahrt nach Ava – Inwa Myanmar

 

Mit der Pferdekutsche durch Ava – Inwa Myanmar
Unser Kutschfahrt führte uns zunächst außerhalb der alten Palastmauern zu einem Holzkloster, dann weiter zu einem Tempel, welcher innerhalb der Palastmauern von der Schwester einer Königin nach dem Erdbeben wieder aufgebaut wurde und zum alten schiefen Uhrenturm von dem wir nach dem Aufstieg über eine wackelige Holztreppe einen herrlichen Blick auf die Umgebung genießen konnten. Su nutze die Zeit, um einer Händlerin ein kleines Fläschchen Parfum abzukaufen, welches diese wohl von einer Touristin geschenkt bekommen hatte. 
Ava – Inwa bei Mandalay Myanmar
Dann kamen wir zum Highlight des Tages, nein, einem der Highlights der ganzen Reise, dem Sonnenuntergang an der U-Bein Brücke, einer 1.2km langen über 100 Jahre alten Teakholzbrücke. Schon im Jahr zuvor war das eines meiner schönsten Momente der Reise und auch diesmal konnten wir uns nicht sattsehen. Kennt ihr das, wenn etwas so schön ist, dass man am liebsten weinen würde. Genau das passierte mir auch beim zweiten traumhaften Sonnenuntergang an der U-Bein-Brücke. Leider waren wir etwas spät, sodass wir nur bis zur Mitte der Brücke laufen konnten, um dann schon auf das Ruderboot umzusteigen. Vom Ruderboot aus beobachteten wir den spektakulären Sonnenuntergang. 
U-Bein-Brücke bei Mandalay

 

U-Bein-Bridge near Mandalay

 

Menschen auf der U-Bein-Brücke
Es war einfach wunderschön, wie die Sonne als glühender Ball erst vermeintlich auf der Brücke auflag und dann hinter ihr am Horizont verschwand. Fragt nun aber bitte nicht, wie viele Fotos wir gemacht haben. Wie immer viel zu viele. In der Dämmerung ruderte uns der Bootsführer an Land zurück, wo schon unser Fahrer auf uns wartete. Nun bekamen wir eines der Attribute der Stadt Mandalay zu spüren, die da wären Staub, Hitze und Moskitos. Im Licht der Autoscheinwerfer sahen wir, wie staubig diese Stadt wirklich war. Die vielen Fahrzeuge taten mit ihren Abgasen ihren Teil dazu und wir waren froh, als wir nach fast 45 Minuten Stop and Go durch Mandalay wieder im Hotel waren. 
Sonnenuntergang an der U-Bein-Brücke bei Mandalay Myanmar
Sonnenuntergang an der U-Bein-Brücke bei Mandalay Myanmar

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