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Burma, Birma oder Myanmar?

Burma, Birma oder Myanmar?

Egal ob im Fernsehen, im Radio, in den Printmedien oder im Internet, es herrscht ein wenig Verwirrung um den Namen dieses Landes. Die Kolonialherren nannten es Burma, im deutschen Sprachgebrauch ist oft von Birma die Rede und im Jahre 1989 führte das Militärregime die offizielle Landesbezeichnung Myanmar ein.
Meist werde ich von Burma sprechen und nicht den offiziellen Namen „Myanmar“ verwenden. Alle englisch sprechenden Reiseführer vor Ort sprachen von Burma, wenn sie stolz über ihr Land berichteten. Aber egal welche Bezeichnung man verwendet, eine Reise in dieses wunderschöne Land mit seinen äußerst freundlichen und liebenswerten Bewohnern ist immer eine Reise wert!
In diesem Bericht werde ich hauptsächlich von meinen Erlebnissen, Begegnungen und Gedanken der 2. Reise nach Myanmar erzählen. Ich werde jedoch das eine oder andere Mal Vergleiche ziehen oder auch über Plätze und Ereignisse der 1. Reise ein Jahr zuvor berichten, die wir auf der 2. Tour nicht besichtigt haben. Das wird sicher zur Vollständigkeit und auch zur besseren Übersicht beitragen. Lange Besichtigungstage habe ich auf mehrere Posts verteilt – sie werden sozusagen in kleineren Häppchen serviert.
Beide Touren führten auf der traditionellen Route durch Burma, dem Land der golden Pagoden:
      Yangon
      Flug von Yangon nach Bagan
      Bagan und Ausflug zum Mount Popa
      Flug von Bagan nach Mandalay
      Mandalay und Umgebung
      Flug von Mandalay nach Heho
      Pindaya und Inle See
      Flug von Heho nach Yangon
      Yangon
Da ich bekanntlich kein Freund von Gruppenreisen bin, meine Reisezeit allerdings immer sehr knapp bemessen ist, habe ich beide Touren über eine örtliche Agentur gebucht, die alles ab/bis Yangon organisierte. Vor Ort waren wir jeweils mit Fahrer und sehr kompetenten englisch sprechenden Reiseführern unterwegs. Durch diese Konstellation konnten die Reisetage von der ersten bis zur letzten Minute individuell gestaltet und auch das eine oder andere Extra möglich gemacht werden.
Die Inlandsflüge wurden auf der ersten Tour mit der Air Bagan und auf der zweiten Tour mit der Air Mandalay durchgeführt.
Durch die weitere Öffnung des Landes, fliegen inzwischen wesentlich mehr Fluggesellschaften nach Yangon. Durch den Anstieg der verfügbaren Flugplätze nach Burma, sind 2013 die Hotelpreise leider zum Teil in astronomische Höhen gestiegen und die Zahl der ausländischen Reisenden hat sich drastisch erhöht.
Ich hoffe und wünsche mir, dass Burma trotz der mit großen Schritten fortschreitenden Öffnung, noch lange einen Teil seiner Ursprünglichkeit bewahren kann.
Für Fragen stehe ich jederzeit gerne per Mail oder über die Kommentarfunktion zur Verfügung.
Nun wünsche ich allen Lesern viel Spaß auf der Reise durch Burma.

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