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Myanmar – Bagan – Die Shwezigon Pagode

Die Shwezigon Pagode in Bagan ist zwar viel kleiner als ihr „große Schwester“ die Shwedagon Pagode in Yangoon, aber in Bezug auf die Schönheit und das leuchtende Gold braucht sie sich nicht zu verstecken. Die Shwezigon Pagode gehört  zu meinen persönlichen Highlights einer Reise nach Myanmar.

Eine der schönsten Pagoden ist die bekannte Shwezigon Pagode. In leuchtendem Gold ragt die Pagode in den blauen Himmel. Begonnen wurde der Bau ca. 1060 n. Chr. und erstmals wurde damit ein Bau in eigenständigem burmesischem Stil errichtet. Nicht nur die Erzählung, dass der König den Platz mit Hilfe eines weißen Elefanten, die in Burma sehr verehrt werden, gesucht hat, sondern auch die Vorstellung, wie die Bauarbeiter in einer 9,5 km langen Menschenkette die Steine für dieses Monument, die von Hand zu Hand weitergereicht wurden, herangeschafft haben, versetzt den Besucher in Staunen. Rund um den goldenen Stupa findet man einige weitere sehr sehenswerte Gebäude. Unter anderem auch einen den 37 offiziellen Nats gewidmeten Schrein, der erste seiner Art auf dem Gelände eines buddhistischen Heiligtums. Eine Besonderheit ist ein kleines Wasserbecken an einer Seite der Pagode in der Größe von ca. 40×40 cm, welches nur wenige cm tief ist. Die Geschichte besagt, dass es den Königen früher untersagt war, nach dem Gebet zur Pagodenspitze aufzuschauen. Ein findiger König umging dieses Verbot, in dem er dieses kleine Bassin hat anfertigen lassen, um beim Beten mit gesenktem Kopf auch immer das Spiegelbild der Pagodenspitze im Wasser sehen zu können.

 

 
Nicht nur am Tag leuchtendes Gold…

 

 

 … sondern auch bei Nacht.

 

 

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