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Istanbul – Hagia Sophia

Der erste Besuch in Istanbul. 3 Nächte, 2 Tage – volles Programm. Gleich am Morgen das erste Highlight, die Hagia Sophia – die Heilige Weisheit, nur ein Katzensprung von unserem Hotel in der Altstadt Istanbuls entfernt.
IMG_2817-001Wie viele andere Sehenswürdigkeiten der Stadt ein Unesco Weltkulturerbe. Wir haben noch etwas Zeit, bis um 9 Uhr die Tore öffnen, trotzdem hat sich vor dem Eingang schon eine kleine Warteschlange gebildet, die innerhalb weniger Minuten zu einer ausgewachsenen sich über den Platz windenden Riesenschlange entwickelt. Früh da sein heißt hier die Devise. Doch die Wartezeit wird verkürzt durch die fliegenden Händler. Tour Guides bieten sich an, die Führung durch die Hagia Sophia zu übernehmen, aber davor sei gewarnt. Trotz der Menschenmenge geht es an der Kasse schnell voran. Der Eintritt kostet 30 Lira und für weitere 10 Lira werden Audioguides angeboten. Bisher hatten wir damit fast überall auf der Welt nur gute Erfahrungen gemacht und wurden auch hier nicht enttäuscht. Geführt durch den Audioguide starteten wir unseren Rundgang.
IMG_2750-001Besonders gut gefallen hat mir persönlich, dass einige Sequenzen wie eine Art Hörspiel aufgenommen sind und man sich sehr gut in die Zeit der Geschehnisse zurückversetzt fühlt. Die Hagia Sophia, ursprünglich eine im 6. Jahrhundert nach Christus erbaute byzantinische Kirche mit einer herrlichen Kuppel, wurde durch die Osmanen im 15. Jahrhundert zu einer Moschee umgebaut. Inzwischen ist die Hagia Sophia ein Museum.
IMG_2756-001 IMG_2766-001 IMG_2739-001Viele der damals durch die Osmanen durch Putz verdeckte, wunderschöne  Mosaike mit christlichen Motiven,  sind heute wieder freigelegt.
IMG_2784-001 IMG_2777-001Lässt man sich gemütlich auf der Route des Audioguides treiben und legt viele Fotostopps ein, dauert die Besichtigung ungefähr 2,5 Stunden. Um eine Pause einzulegen, ist das Kaffee zwischen antiken Säulen gegenüber des Hauptportals der Hagia Sophia ein perfekter Ort. Unter großen Bäumen im Schatten kann man bei einem Kaffee, frisch gepresstem Orangensaft oder einem anderen Getränk der Wahl dem bunten Treiben zwischen Ticketoffice und dem Hauptportal zusehen. Im inneren des Gebäudes taucht man in das Zwielicht der Geschichte ein. Ein wildes Durcheinander  byzantinischer und osmanischer Kunst. Mit offenen Augen und offenen Ohren wandeln wir von Punkt zu Punkt, die mit kleinen Nummerntafeln dem Plan des Audioguides entsprechend gekennzeichnet sind. Mir persönlich hat der Rundgang auf der Galerie am besten gefallen. Von oben hatte ich das Gefühl in einen Ameisenhaufen zu blicken.
IMG_2786-001Trotz der vielen Menschen geht es sehr gemächlich zu, es scheinen die meisten Besucher sehr beeindruckt zu sein. Ein wenig erschlagen von der Jahrtausend alten Geschichte der Hagia Sophia, treten wir am Ende des Rundgangs durch ein Seitenportal wieder hinaus ins gleisende Sonnenlicht.
Die Parkanlage zwischen Hagia Sophia und der Blauen Moschee lockt zum Ausruhen. Hin und hergerissen von der Kulisse der Blauen Moschee in die eine Richtung und der Hagia Sophia in die andere Richtung fällt unsere Rast leider sehr kurz aus. Das Besichtigungsprogramm ist noch lang und wir wollen doch nicht schon nach dem ersten Highlight des Tages schlapp machen.
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