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Nepal – Kathmandu Domestic Airport

 

Das Chaos hat einen Namen – 
„Kathmandu Domestic Airport“
„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“
 …wie wahr!!!

Will man von Kathmandu nach Lukla fliegen, sollte man sehr viel Geduld mitbringen. Wir hatten Glück, dass wir auf unserem Weg nach Lukla nur 2 Tage verloren haben,
Tag 1:

 

06:00 Uhr  Transfer zum Kathmandu Domestic Airport
06:30 Uhr  Ankunft am Flughafen
Vor dem alten Flughafengebäude eine Großbaustelle. Anhand der Stahlträger kann man erahnen, dass hier ein neues größeres Gebäude entstehen soll. Schon auf dem Parkplatz fallen die vermeintlichen Kofferträger wie die Schmeißfliegen über die Touristen her. Eine Person schiebt den Kofferwagen zum ca. 100 m entfernten Terminal, 5 Personen laufen wichtig tuend nebenher, 6 Personen strecken am Eingang zum Flughafengebäude die Hand aus und wollen ein saftiges Trinkgeld.

 


06:35 Uhr Anstehen vor der Gepäckdurchleuchtung am Eingang des
                    Flughafengebäudes.
Am Schalter der Airlines prangert den Fluggästen schon folgendes Schild entgegen:

 


                   WARTEN – WARTEN –WARTEN

 

07:30 Uhr Unser Bergführer versorgt und mit Nepali-Tee.

 

08:00 Uhr  Wir kennen jeden Winkel des Flughafengebäudes

 

 

WARTEN – WARTEN – WARTEN
12:00 Uhr  Mitteilung, dass die Möglichkeit besteht, dass die Flüge nach Lukla
                    für diesen Tag komplett abgesagt werden könnten.

 

14:00 Uhr  Alle Flüge nach Lukla für diesen Tag sind abgesagt!
                    Rückfahrt mit Sack und Pack ins Hotel.

Tag 2:

07:30 Uhr  Transfer zum Kathmandu Domestic Airport
08:00 Uhr  Ankunft am Flughafen
Heute sind wir schlauer und sind schneller als die Gepäckträger und laden unser Gepäck selbst aus dem Auto. Unser Bergführer verscheucht die aufdringliche Horde, die uns fast das Gepäck entreißt.
08:35 Uhr  Wieder anstehen, um das Gepäck durchleuchten zu lassen.
Am Check-In-Schalter  prangert dieses Schild entgegen
(in Kathmandu ist es wirklich bewölkt und etwas neblig).

 

 

Die Menschen- und Gepäckmenge hat sich im Vergleich zum Vortag verdoppelt. Wir campieren zwischen Kartons, Rucksäcken und Plastiktonnen, an das Warten gewöhnt man sich irgendwie.

 


WARTEN – WARTEN – WARTEN
13:30 Uhr  Alle Flüge nach Lukla werden gecanncelt.
Inzwischen schüttet es in Strömen und wir fahren wieder einmal zurück ins Hotel.
Der nette Herr an der Hotelrezeption kann sich ein Grinsen nicht verkneifen, als wir wieder dastehen…“unser“ Zimmer ist noch frei.
Tag 3:
07:30 Uhr Kritischer Blick zum etwas diesigen Himmel.
                                              
                             Transfer zum Flughafen.
08:00 Uhr  Ankunft am Flughafen.
Die Gepäckträger erkennen uns wieder und suchen das Weite. Noch längere Schlangen an der Gepäckkontrolle, noch viel mehr Menschen und Gepäck im Flughafengebäude.

CHAOS PUR!!!
 
10:00 Uhr  Wir können tatsächlich einchecken!
 
                               Gepäck wird gewogen.
 
                              Jeder Passagier wird gewogen.
 
                   Dann halten wir das Objekt der Begierde in Händen:


Wir fliegen heute!!!
                   Wirklich groß sind die Flieger ja nicht…

 

 

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