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Mingalabar – Welcome back to Yangon

„Welcome back to Yangon!“ Mit diesen Worten wurden wir am neuen Flughafen begrüßt. Für mich ein Wiederkommen nach fast 7 Jahren in ein Land, welches in dieser Zeit eine große Veränderung erfahren hat. Einerseits war ich neugierig auf diese Veränderungen – andererseits hatte ich meine berechtigten Bedenken, was eine doch so schnelle Öffnung mit diesem wunderschönen Land und seinen liebenswerten Menschen gemacht haben könnte.

 

Yangon Myanmar Kolonialbau

Schon die nur 10 km lange Fahrt vom Flughafen in die Stadt führte mir eine der extremsten Veränderungen vor Augen. Wo vor einigen Jahren noch ein gemäßigter Verkehr mit vielen alten Autos und seltsamen Vehikeln herrschte, stand Yangon nun knapp vor dem absoluten Verkehrskollaps. Autos der neusten Modelle wohin das Auge blickte. Ganze 1.5 Stunden waren wir zum Hotel nahe der Shwedagon Pagode unterwegs.

Yangon Myanmar Kolonialbau

Aber auch das Stadtbild hatte sich in meinen Augen immens verändert. Ganze Häuserzeilen alter im Kolonialstil errichteten Gebäude waren abgerissen und durch gesichtslose Häuser- und Büroblöcke ersetzt worden. Während bei meinem letzten Besuch die Hochhäuser an einer Hand abzählbar waren, schossen diese überall in die Höhe. An den Zäunen der riesigen Baustellen große Abbildungen der zu erwartenden Neubauten – Bürokomplexe und Luxusappartments unter Federführung namhafter internationaler Firmen. Überdimensionale Reklametafeln bekannter Marken mit den dazugehörenden neu erbauten Einkaufstempeln. Die Neuzeit hatte mit voller Wucht Einzug gehalten.

Yangon Kolonialstil Haus Satelitenschüssel

Bei einem Spaziergang durch die Stadt entdeckte ich zum Glück auch Ecken, wo schon einige der alten im kolonialstil erbauten Häuser saniert worden waren und in voller Pracht erstrahlten. Es wäre wünschenswert, wenn wenigsten ein Teil dieser alten Bauten erhalten werden würde.

Yangon Myanmar Kolonialbau

Liegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi PagodaLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi PagodaLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi Pagoda

Ein kurzer Besuch beim großen liegenden Buddha in der Chauk Htat Gyi Pagode, dann tauchten wir in eine andere Welt ein. Unser Reiseführer ließ es sich nicht nehmen, mit uns den Fahrstuhl zur Shwedagon Pagode zu nehmen. Oben angelangt, tickten von jetzt auf gleich die Uhren anders. Auch wenn sehr viele Menschen um die Shwedagon Pagode unterwegs waren, spürte ich sofort wieder den „Spirit“, den dieser unbeschreiblich schöne Ort ausstrahlt.

Shwedagon Pagode Yangon MyanmarLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi PagodaLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi PagodaLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi PagodaLiegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi Pagoda

Wir spazierten gemütlich einmal um die Shwedagon Pagode herum und schauten dem bunten Treiben der Touristengruppen und einheimischen Gläubigen zu. An diesem Tag war es nur ein kurzer Besuch, denn wir hatten in unserer Reiseplanung nach der Rundreise einen halben Tag für einen individuellen Besuch der Shwedagon Pagode in Yangon eingeplant.

Liegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi Pagoda Liegender Buddha Yangon Chauk Htat Gyi Pagoda

Aber bevor es am nächsten Morgen in aller Frühe zum Flughafen gehen sollte, genoßen wir den Ausblick von der Dachterrasse über den Kandawgyi See zur abendlich beleuchteten Shewdagon Pagode.

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